Saturday, 10 February 2018 / Published in Blog

Die Erde dreht sich immer weiter. Manchmal gibt es bedenkliche Veränderungen, manchmal gute. Die Entwicklung elektrisch angetriebener Transportmittel gehört sicherlich zu den guten Veränderungen auf unserem Planeten. Die E-Mobilität steht immer mehr im Fokus und wird kommen und das finde ich fantastisch. Das weiss ich spätestens nach den vergangenen 7 Tagen. Nora und ich durften eine Woche lang den neuen

BMW i3 testen und sind damit überall hingefahren. Zum Yoga, zum Fitnessstudio, zum Einkaufen, Freunde vom Flughafen abgeholen und vieles, vieles mehr. Wir sind beide sehr begeistert. Wie auf dem Bild zu erkennen, waren wir mit dem BMW i3 sogar in den Bergen zum Skifahren. Der Parkplatz vom Skigebiet war komplett voll, aber es hatte zwei Parkplätze in bester Position speziell für Elektroautos, die noch frei waren. Eine gute Wahl mit dem BMW i3 in die Berge zu fahren. Allerdings muss man gerade bei längeren Strecken immer die Distanzen im Auge behalten.

Fahrgefühl

Das Fahrgefühl ist überraschenderweise der Wahnsinn. Der BMW i3 sieht zwar nicht nach Geschwindigkeit aus, aber die Beschleunigung des Autos ist beeindruckend. Im Prinzip fühlten wir uns wie in einem Sportwagen. Durch den Elektroantrieb geht die Leistung direkt auf die Strasse und nicht mit Verzögerung wie beim Verbrennungsmotor. Der extrem kleine Wendekreis macht das Fahrzeug ideal fürs Rangieren in der Stadt. Woran ich mich am Anfang gewöhnen musste ist das Fahrgefühl, wenn man vom Gas geht. Der BMW i3 rollt nicht wie ein gewöhnliches Auto einfach aus, sondern es fühlt sich an, als würde der Wagen abbremsen. Am Anfang war das total komisch, aber schon nach einem Tag fühlte sich das richtig gut an, denn man muss selbst weniger Bremsen. Allerdings müssen sich die anderen Autofahrer, vor allem die, die hinter einem fahren, erst noch daran gewöhnen, denn die sehen keine roten Lichter, die durchs Bremsen aufleuchten, obwohl das Elektro-Auto deutlich langsamer wird.

Aufladen der Batterie 

Das ist etwas, was man immer im Auge behalten muss. Fährt man hauptsächlich kurze Distanzen und hat zu Hause eine super eingerichtete Ladestation, ist das kein grosses Thema. Die Fahrt in die Berge war schon mit etwas Nervenkitzel verbunden. Wir kamen am Flumserberg an und hatte noch genau 4km auf der Anzeige. Puhhh…. Das war seeeehr knapp! 🙂

Es gibt mittlerweile verschiedene Apps, die dir anzeigen, wo welche Ladestation ist und ob die frei oder besetzt ist. Kleines Manko: Man kann die Ladestation nicht im Voraus reservieren, so dass man auch Pech haben könnte und ein anderes Elektroauto hat den Spot gerade besetzt. Wenn man dann wie ich an diesem Tag des Skiausflugs nur noch 4km auf der Anzeige hat, wird es brenzlich. Das Aufladen der Batterie hat meines Erachtens am Flumserberg auch zu lange gedauert. Erst nach ganzen drei Stunden und Kosten von CHF 25 war die Batterie wieder aufgeladen. Mit der Zeit weiss man aber wahrscheinlich ziemlich gut Bescheid, wo die Elektro-Tankstellen sind und welche schneller und günstiger laden. Die schnellsten Powercharger brauchen angeblich  nur 45 Minuten für einen kompletten Ladevorgang und es soll auch deutlich günstiger als CHF 25 sein.

Der BMW i3 verfügt über zwei Ladekabel. Eines für die normale Steckdose und einen Powercharger für schnelleres Aufladen an speziellen Elektrotankstellen.

Obwohl wir zu Hause keine spezielle Ladeeinrichtung haben, konnten wir immer über Nacht das relativ lange Ladekabel des Autos mit der Steckdose in unserer Waschküche verbinden. Ausser beim ersten Mal, hat es immer super funktioniert. Normale Steckdose geben nicht so viel Strom ab, so dass es sehr langsam lädt. Das macht aber nichts, denn über Nacht steht das Auto sowieso für mindestens 10 Stunden und dann ist es wieder gänzlich aufgeladen und man ist ready für den Tag.

Komfort

Der BMW i3 war hervorragend ausgestattet und bietet sehr viel Komfort. Das Handling ist super easy, die Rückfahrkamera gestochen scharf und alles in einem schönen und grosses Navigationssystem verbaut. Hinzu kommt das Apple CarPlay, welches die wichtigsten Apps auf das grosse Display bringt. Dadurch bekommt man ein echtes “ConnectedDrive” Gefühl. Meine Lieblingsapp ist Spotify, welches bei keiner Autofahrt fehlen darf. Mit dieser Ausstattung konnte ich einfach und bequem meine Musik via Apple CarPlay über das luxuriöse Soundsystem von harman/kardon abspielen. Ein Genuss für alle Musikliebhaber!

Das Auto ist zudem von Innen nicht nur super bequem, sondern auch erstaunlich gross. Bestes Beispiel: Wir sind zu dritt in die Berge gefahren und hatten zwei paar Ski, ein Snowboard, Skischuhe und Snowboard-Boots sowie die ganze Skikleidung im Auto. Und trotzdem hatten alle drei Insassen genügend Platz und keiner musste Kompromisse eingehen und sich reinquetschen.

Parkplätze

Für den Moment sind Parkplätze ein sehr interessantes Thema. Die ersten Einzelhändler in den Städten bauen Elektroparkplätze, um für einen besonderen Komfort für ihre Kunden zu sorgen. Im Jelmoli-Parkhaus in Zürich aber auch an vielen anderen Stellen gibt es immer häufiger ein paar Elektroparkplätze. Da es momentan noch nicht so viele Besitzer von Elektrofahrzeugen gibt, kann man meistens diese Parkplätze belegen und gleichzeitig die Autobatterie wieder aufladen. Und was noch hinzukommt: Diese Parklätze sind in der Regel bestgelegen. So war das auch am Flumserberg der Fall. Als wir um 10:00 Uhr ankamen, war der gesamte Parkplatz voll und wir hätten mit einem normalen PKW sehr weit weg parken müssen und dann lange zu Fuss gehen. Mit dem BMW i3 konnten wir aber in bester Position ganz nah am Lift parkieren, denn beide Elektroparkplätze waren frei.

 

Das sich die Auto- und Parklandschaft in den kommenden Jahren verändern wird ist klar. Ich hoffe, dass das Angebot nach Elektro-Parkplätzen im gleichen Tempo wächst, wie es neue Elektrofahrzeuge gibt. Sicherlich eine Challenge für die Städteplaner, aber definitiv auch eine spannende Phase.

 

Preis

BMW hat eine neue, coole Aktion gestartet: No risk – just fun, was ich richtig genial finde, um dieses schöne Auto einmal auf Herz und Nieren zu testen, ohne sich für Jahre verpflichten zu müssen. Du zahlst nur CHF 399.- / Monat und kannst das Auto nach sechs Monaten wieder zurückgeben, sollte du dich für einen anderen Weg entscheiden. Meine drei Hauptgründe für einen BMW i3 sind:

  1. Umweltbewusstsein
  2. Lifestyle
  3. Interesse, die Zukunft mitzugestalten

Kurios

Die Batterie lädt sich jedes Mal auf, wenn man ausrollt. Die Talstation Tannenboden ist relativ hochgelegen und man rollt im Prinzip den Berg runter bis zum Walensee. Wir sind mit 137km Batterieleistung losgerollt und als wir unten am Fusse des Berges angekommen sind, zeigte uns der BMW i3 ganze 178km an. D. h. allein durch das Runterrollen hat das Auto sich um weitere 41km aufgeladen. Und das in nur wenigen Minuten, was selbst der schnellste Powercharger niemals in dieser Zeit schaffen würde. Fantastisch!

Fazit

Für die Stadt und kleinere Distanzen ist das Auto ein Traum. Hinzu kommt noch der klassischen BMW-Komfort, der einem jede Fahrt versüsst. Für mich wäre es noch(!) keine Option, so lange es nicht mehr und schnellere Auflade-Stationen gibt, aber für Nora und ihren Lifestyle ist es das ideale Auto! Sie fährt viele kurze Strecken zu Yogastudios und Workshop-Locations innerhalb und rundum Zürich. Sie fährt maximal 50 km am Tag und selbst wenn es mal ein bisschen mehr werden, ist das kein Problem. Sie steckt das Auto über Nacht immer ein und hat jeden Morgen eine gänzlich aufgeladene Batterie. Und ich muss sagen, das Auto vereint Fahrfreude, Nachhaltigkeit und intelligente Vernetzung in einzigartiger Art & Weise.

Welche Erfahrung hast du mit Elektroautos oder generell mit E-Mobilität gemacht? Könntest du dir vorstellen auch ein Elektroauto zu fahren?

 

Wenn du auch mal den BMW i3 testen möchtest: http://bit.ly/2DRsoky

Ich wünsche dir eine wunderbare Woche.

Simon

Tuesday, 19 December 2017 / Published in Blog

The last month in India 🇮🇳 was one of the most precious times in my life. I learned about life, yoga, the relationship to my beautiful wife, this amazing country and its people, about the jungle and its wild animals. And I learned a lesson about myself that changes my life forever…
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The first day we arrived I wanted to leave right away. I couldn’t appreciate anything and I asked myself “Why did I leave perfect Switzerland 🇨🇭 to come to such a chaotic country?” There were cows 🐄 and dogs all over the place – on the streets, on the beach and sometimes even entering restaurants. CRAZY! Plus there were tons of crabs 🦀 on the beach and I thought they wanna catch one of my toes. Then we arrived at Earth Yoga Village – our home for the next month. We had to cross a bridge that looked like it’s falling apart any second. 😯 The village was located in the middle of the jungle and we slept in an outdoor hut with an open bathroom. The whole place can’t be more different from home.

It was clear for me that we will leave this place soon. At the same time I wanted to give myself at least a week, also with the motivation not disappointing my wife too much. In a way I tricked my mind. I said let’s stay one week and after that another week. In the middle of week 2 it happened.. I slowly started to appreciate everything around me. The fantastic group of new yoga teachers helped a lot and it taught me a lesson how important the community is to feel comfortable and happy. In week 4 – the week of our exams – I didn’t even wanna leave this beautiful place anymore. How come I entirely disliked Palolem Beach and Earth Yoga Village in the first days and totally loved everything in the end? Nothing around me changed. The dogs were the same. The cows still the same. The beach looked the same. Our sleeping place still the same. If nothing around me changed, what happened? Something has to have changed. It was me. The inside, my perspective and my focus changed completely! This was one of the most beautiful experiences in my life. It is still progressing as I’m taking it to a deeper level. The power within is so strong and there is so much more to find out. Super exciting! 🤩

1000 thanks to my wife. 🙏🏼 Nora was always there for me and gave me entire freedom. Allowing freedom has tremendous power. I know that from the very first day she wanted to stay in Goa 🇮🇳 until the end but she told me we can leave anytime I want. Very generous and loving. This is pure love because it was her plan to go to India to refresh her mind before she starts her own Yoga Teacher Training. Letting go of that plan to support me is one major milestones which made me stay in the end. Freedom is love ❤️ and is extremely powerful!!
In the end we had tears in our eyes leaving this beautiful place. The focus shifted completely. Where focus goes energy flows. We know that! I saw all the beauty of Goa with it dreamy beaches, white sand, warm Indian Ocean, funny dogs, cute crabs 🦀, friendly cows, amazing & unforgettable experience sleeping in the jungle seeing so many different animals. And one of my highlights: the outdoor showers 🚿!!! Something that I didn’t enjoy at all in the beginning but totally loved in the end. Have you ever taken a shower underneath the blue sky watching 10 monkeys 🐒 playing in the trees right in front of you? I had that every day. BREATHTAKING!!!! MINDBLOWING!!!!
India. Goa. Palolem Beach. Earth Yoga Village. The TTC group. I MISS ALL OF YOU!!!
Luckily I don’t have to miss my wife. She is with me every day. What a lucky man I am. ♥️😇
Lots of love & sunshine ☀️
Simon

Thursday, 28 September 2017 / Published in Blog

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W A N D E R L U S T – 108 E V E N T S
Thank you for the immense support from all our athleticflow instructors, friends, photographers, followers, the fellow artists and the organizers of the Wanderlust Festivals in Cologne, Hamburg, Frankfurt, Munich, Berlin, Vienna and Zurich. We are so grateful to be part this amazing event.

Sunday, 16 July 2017 / Published in Blog

Siroop 4 VLOGDie meisten gehen, radeln oder fahren auf ihrer Vespa oder mit dem Auto durch die Stadt. Heute haben wir uns gedacht, machen wir einen Ausflug mit unseren Stand-Up-Paddleboards.
Die schönste Route in Zürich
Start ist der Bootssteg neben der Badi Enge. Wir cruisen zunächst um die vielen Segelboote bevor es dann am Bürkliplatz vorbei geht und dann der Sihl entlang in Richtung alter botanischer Garten. Als nächstes paddeln wir unter der sehr populären Quaibrücke hindurch, um in die Limmat zu gelangen. Hier ist es besonders schön. Auf der einen Seite Fraumünster und das Bauschänzli, auf der anderen Seite eines der bedeutendsten Wahrzeichen der Stadt Zürich: die Grossmünster Kirchtürme.

Abwechslung gefällig?
Mit meiner Frau Nora bleibt eines nie aus: Wir machen Yoga – das geht auf dem SUP besonders gut. Balance-Übungen sind zwar echt tricky, aber zum Glück liegt die Wassertemperatur im Zürisee bereits bei 24 Grad. Ich habe also wenig Sorge, mal das Gleichgewicht zu verlieren, denn die Erfrischung ist fast genauso gut wie der Krieger 2, den ich probiere zu halten. Nora fällt selbst bei den schwierigsten Übungen kaum ins Wasser. Ein Profi halt… Wenn ich allerdings ein wenig nachhelfe, fliegt auch sie mal rein. 😉

Achtung: Es lauern doch Gefahren!
Der Mini-Trip durch Teile der Stadt ist jedenfalls ein tolles Erlebnis. Ich kann es nur jedem empfehlen sich mal ein SUP zu schnappen und sowohl die Sihl als auch die Limmat mal entlang zu cruisen. Gerade weil die Sihl sehr schmal ist, hat sie einen besonderen Charme. Die Limmat ist hingegen super spannend und man fährt an vielen bekannten Plätzen vorbei. Hier muss man allerdings auf der Hut sein, denn die Strömung kann recht stark sein und man sollte auch nicht extrem weit hineinfahren, was man auch nicht braucht, denn die schönen Plätze kommen gleich zu Beginn. Um wieder zurück in den See zu kommen, liegt ein kleines Workout vor dir, denn gegen die Strömung anzupaddeln erfordert Durchhaltevermögen.

Was bei unserem Trip noch lustig war: Man kann am Anfang des Clips die Polizei in einem Boot erkennen, die uns entgegen kam. Erst dachten wir sie finden die Aufnahmen mit der Drohne nicht in Ordnung, dem war aber überhaupt nicht so. Im Gegenteil – sie fanden es sogar richtig cool und haben uns zu gewunken.
Noch ein heisser Tipp: Falls ihr mal eine geführte Tour buchen möchtet, empfehlen wir euch gern die Jungs von Supkultur, die tolle Trips durch die Stadt anbieten.

Aloha,
Nora & Simon

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